Giallo Special - Review zu "Das Geheimnis des magischen Kreises"

Eines Nacht begegnen ihn in seinen Träumen seltsame Wesen (lauter Nackte, von denen einer bescheuert umherspringt), die scheinbar Besitz von ihm ergreifen. Statt die Pfoten von den Drogen zu lassen, macht er erst einmal fröhlich weiter, bis ihm eine Frau begegnet, die behauptet dass er sie töten würde.
Etwas später bringt er sie gegen seinen Willen scheinbar tatsächlich um, doch ihre Leiche ist kurz darauf verschwunden. Stattdessen tauchen bald ein Erpresser, ein ihn jagender Kommissar und eine mit ihm in die Kiste hümpfende Ärztin auf. Hinzu kommen seltsame Leuchtphänomene, lebende Tote, Träume von magischen Ritualen und Telekinese.
Spätestens nach dem ersten Drittel ist der Film schon sowas von Ballaballa, dass einem der Atem stock. Lustigerweise verheddert sich dann auch das Drehbuch so krass, dass es für Trashfilm-Liebhaber eine echte Freude ist - einfach unglaublich, heutzutage würde wahrscheinlich (leider) kein einziger Produzent auch nur einen Cent in solch eine filmische Katastrophe investieren.
Hinzu kommt, dass nicht nur der Titel (o.k., er hieß ursprünglich "Blutige Magie") mächtig daneben haut (es gibt keinen einzigen magischen Kreis im ganzen Film), der Film hat auch kaum was mit einem Giallo gemeinsam - lediglich die Traumsequenzen erinnern an Giallos mit fantastischen Einschlag wie "Die Farben der Nacht" und "Malastrana", das war es dann aber auch...
Fazit: Giallo? Kaum... Trash? Auf jeden Fall!
P.S.: Leider keinen Trailer gefunden :-(
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