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Reinis Shitty Films

Die Gedenkseite für den cineastischen Sondermüll - A German Trash-Movie-Blog


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Sonntag, September 20, 2009

Ator - Herr des Feuers


Es war einmal ein Barbar namens Ator, der seine Schwester heiraten wollte (hüstel). Diese wird jedoch von dem ultimativen und starken goldenen Lidschatten tragenden (hust) Oberbösewicht Dakar entführt. Ator macht sich auf, seine Holde zu befreien und kriegt alsbald Hilfe von einer blonden Amazone (lechz). Beide ahnen noch nicht, dass Dakar als Hüter des Spinnenkultes einen wahren Endgegner für sie bereithält: Eine gigantische Spinne (pfui Spinne)!

Ein Oberschurke mit goldenem Lidschatten und Spinnenfetish - Sachen gibt es...
Manoman, endlich mal wieder ein Film, der so "gut" wie sein Cover ist - ein Cover, beim dem jeder Trashfan nicht nur feuchte Hände bekommt. Ähm... aber nochmal zurück zum Film. Anno 1982 gabt "Conan der Barbar" mit Arnie in der Hauptrolle - nicht nur verdammt cool, sondern auch verdammt erfolgreich.

Dieser Herr (rechts) soll der Oberbarbar sein - Conan würde ihn wahrscheinlich zum Frühstück verschlingen
Dementsprechend gab es kurz danach Massen von billigen Kopien, die natürlich nie an das Original heranreichten, aber für Trashfilmfreunde eine wahre Fundgrube der Glückseligkeit darstellen. Ausgerechnet Splatter- und Rammelfilmkurbeler Joe d'Amato kam auf die glorreiche Idee, mit "Ator" ebenfalls ein Barbarenschinken auf Zelluloid zu kleistern (es gab sogar noch zwei Fortsetzungen). Das Ergebnis: "Ator - Herr des Feuers" rockt in Sachen Trash die Hölle!

Dorfdisse anno 10.000 BC
Schon beim Hauptdarsteller muss man einfach mit irrem Gelächter anfangen. Statt einem Arnold Schwarzenegger wurde ein Bodybuilder als "Ator" verpflichtet (Miles O'Keeffe), der mit seiner Fönfrisur eher nach 80ziger Hardrock-Poser-Combo aussieht (kennt jemand noch "Stryper"? Dann wisst ihr was ich meine...) und als Barbar die ultimative Lachnummer darstellt.

Die Amazone Moon (links): Hat zwar weniger Busen, sieht aber deutlich besser aus
Aber es kommt noch besser: Spätestens bei einer Dorftanz-Szene sieht man mal wieder seinen Teppich aus nächster Nähe und auch ansonsten ist es verdammt schwierig, sich nicht lachend auf dem Boden zu wälzen.

Auf der Liste der Ewig-Besten-Endgegner ganz weit unten: Die schnuckelige Riesenspinne
Wenn dann als Endgegner eine Riesengummispinne (Schwachsinn, hab gerade den korrekten Hinweis bekommen, dass das eher 'nen Pelzbüschel ist) erscheint, bei der man noch die Fäden sieht, ist engültig aus.... Großes Kino, Trashperle, Rock die Hütte, Ansehpflicht, Empfehlung des Jahrhunderts usw. - es fehlen mir einfach die Worte :-)

5 Comments:

At 2:57 nachm., Anonymous Gregor said...

Zustimmung zum Review. Unter den eh sehr schönen Barbaren-Streifen ist "Ator - Herr des Feuers" ein besonders fetziges Exemplar. Der direkte Nachfolger, "Ator - Der Unbesiegbare" (wieder von D'Amato), ist auch unbedingt zu empfehlen (mit Deltasegeln und Nuklearenergie in der Vorzeit).

 
At 6:02 nachm., Blogger Reinifilm said...

"Deltasegeln und Nuklearenergie in der Vorzeit" in der Vorzeit? Woah... muss sehen, dass ich mir den schleunigst auch besorge! :-)

 
At 1:25 vorm., Blogger Gregor said...

Beim FT2010 hast du den Streifen ja nun gesehen. Und, hab ich zuviel versprochen?

 
At 2:22 nachm., Blogger Reinifilm said...

...nee, eher zu wenig! :-D
Das war.. ähm... beeindruckend!

 
At 9:31 nachm., Anonymous OnkelSeosErbe said...

Ich fand "Ator - Herr des Feuer" jetzt deutlich besser als "Ator - Herr des Feuer". Für Babaren-Fans sind jedoch beide Streifen ein MUSS.

 

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