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Reinis Shitty Films

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Freitag, April 29, 2005

Review: Dario Argento „Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe“


Neulich ja schon als Fernsehtipp genannt kommt hier die Rezession zur ZDF-Ausstrahlung.
Dass die vom ZDF gezeigte Version geschnitten ist wusste ich ja schon vorher, aber was auf jeden Fall auffiel war die unterirdische Bildqualität. Stellenweise war das Bild so miserabel, dass man dachte hierbei handele es sich um einen nachträglich schlecht kolorierten Schwarzweiß-Film und nicht um einen Kinofilm in Technicolor.
Zum Film selber: Hierbei handelt es sich ja quasi um das Regiedebüt des italienischen Horrorregisseurs Dario Argento, der vor allem für seine bizarren Krimis (Giallos) und seine ungewöhnlichen Horrorfilme bekannt ist. Typische künstlerische Stilmittel seiner späteren Werke erscheinen auch schon hier: Kindergesänge, schwarze Handschuhe, künstlerisch inszenierte Morde.
Zum Inhalt: Ein Reporter beobachtet durch Zufall einen versuchten Mord an einer Galeristin und verhindert diesen. Der Täter kann fliehen, ohne erkannt zu werden. Bei der Vernehmung durch die Polizei erfährt der Journalist, dass er als bisher einziger einen gesuchten Serientäter gesehen hat. Da er die ganze Zeit glaubt etwas Wichtiges gesehen zu haben, ohne sich daran erinnern zu können was es war, beginnt er mit Nachforschungen auf eigene Faust. Kurz darauf gerät er selber ins Visier des Täters....
Regietechnisch gesehen sind die Szenen in der Galerie schon eine echte Meisterleistung. Leider hält sich dieses Niveau nicht im ganzen Film, so gibt es doch schon ein paar Durchhänger. Storytechnisch ist natürlich auch so einiges bei den Haaren herbeigezogen (was aber eigentlich auch typisch für den Giallo ist), so hat mich das Finden eines Verdächtigen anhand der Stimme eines seltenen Vogels (hörbar in den Hintergrundgeräuschen eines Tonbandes) doch ein wenig an Die Drei ??? erinnert :-)


Was mir übrigens auffiel: Geradezu futuristisch für die damalige Zeit sind die aufgezeigten Methoden der Verbrechersuche via Computertechnik. Sicher: heute wirkt die gezeigte Technik amüsant nostalgisch, aber ich kenne keinen anderen Krimi aus dieser Zeit (1970!), in denen der Einsatz von Computertechnik in der Kriminalistik eine so wichtige Rolle spielt. In dem kurze Zeit (1971) später von Dario Argento inszenierten Giallo "Die neunschwänzige Katze" geht es sogar um Gentechnik!
  • Morde: So einige
  • Sex: Kurz davor�wird abgeblendet
  • Hits: Nix
  • Besonderheiten: Absoluter Schenkelklopfer ist Mario Adorf als verschrobener Künstler (siehe Bild)!

Mario Adorf in seiner coolsten Rolle

1 Comments:

At 12:58 nachm., Anonymous Anonym said...

Das Foto zeigt eher das Geheimnis der schwarzen Stiefel ;)

 

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